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Haustarifvertrag bei real,- - Der Griff in die Taschen der Beschäftigten!

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Haustarifvertrag bei real,- - Der Griff in die Taschen der Beschäftigten!

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real,- Info vom 30.09.2015 ver.di real,- Info vom 30.09.2015  – Haustarifvertrag bei real,-

Die Katze ist aus dem Sack! Nach dem Rätselraten gestern, was sich real,- unter einem „modernen Tarifvertrag“ vorstellt, wissen wir heute: Da ist für die Beschäftigten nichts Gutes drin!

Die real,- Arbeitgeberkommission präsentierten unserer Tarifkommission folgenden Forderungskatalog für einen Haustarifvertrag:

  • Variables Urlaubs- und Weihnachtsgeld nach Unternehmenserfolg
  • Weniger Urlaubstage
  • Erhöhung der wöchentliche Arbeitszeit ohne Lohnausgleich
  • Änderung der Nachtzuschläge
  • Wegfall der Spätöffnungszuschläge
  • Eine neue Entgeltstruktur für Neueingestellte

Das bestätigt unsere schlimmsten Befürchtungen.
Das ist ein Griff in die Taschen der Beschäftigten!

Nebulöse Angebote!
Unter der Voraussetzung, dass die von der Arbeitgeberseite genannten Forderungen erfüllt werden, würde das Management gegebenenfalls Investitionen in die Märkte tätigen und/oder längere Mietverträge für einige Märkte zusagen. Das ist schlichte Erpressung.

Wir Beschäftigen sollen also erst einmal in Vorleistung treten und diese Investitionen finanzieren. Der uns angebotene Haustarifvertrag bedeutet für uns niedrigere Entgelte und weitere Verschlechterungen unserer Arbeitsbedingungen.

Dazu kann es nur eine Antwort geben:
Nicht mit uns!

Wir wollen Existenzsicherung, wir wollen keinen Verdrängungswettbewerb auf den Rücken der Beschäftigten und wir wollen eine Zukunft, vor der die Beschäftigten keine Angst haben müssen.

Wir wollen existenzsichernde Tarifverträge ohne Loch und doppelten Boden!

Das werden wir am 30. September vor der Metro-Zentrale in Düsseldorf und bei verschiedenen Streikaktionen deutlich machen. Beteiligt euch. Werdet aktiv.

Zurück in die Zukunft: voller Tarif!
Deshalb jetzt erst recht Mitglied werden!